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St. Johannesberg Schule zapft die Sonne an

Von Heike Bergt
ORANIENBURG - Das Wetter konnte gestern besser nicht sein zur Einweihung der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Förderschule in der Hildburhausener Straße in Oranienburg. „Auf die Idee hatte uns das Bildungsministerium mit seiner Forderung gebracht, Geld aus dem K-II-Paket auch in Technik zur Nutzung erneuerbarer Energien zu investieren“, erinnerte Schulleiterin Birgit Jende. Dann ging einige Zeit ins Land, in der sie sich in Sachen Solarenergie schlaumachte.
Letztlich hat der Schulträger das Projekt finanziert und das Lehnitzer Unternehmen Solarpartner Berlin-Brandenburg GmbH installiert. Nach einem Vertrag mit den Stadtwerken speist die Schule nun seit Mitte Juni Strom ins Netz ein. Wie viel der Schule durch den gelieferten Strom gutgeschrieben wird, das sei jetzt noch schwer zu schätzen, so Netzmeister Norbert Blenn. Aber bis zu 5000 Euro im Jahr könnten schon drin sein. Geld, für das Birgit Jende schon Verwendungsideen hat: ein Elektroauto in Diensten der Schule zum Beispiel.
Im Schulhaus können die Kinder tagesaktuell eine „Stromuhr“ verfolgen.
„Unsere Pädagogik ist auf einen achtungsvollen, verantwortlichen und wertschätzenden Umgang mit den uns als Menschen zur Verfügung stehen Ressourcen ausrichten“, begründet Birgit Jende das Engagement für die Anlage. Sie bedankte sich auch bei Holger Klopfleisch von der Lehnitzer Solar GmbH und Kai Dunkelmann, der das Display vernetzt hatte.
Ob der Wirtschaftlichkeit der neuen Photovoltaikanlage könne die Schule optimistisch sein, so Holger Klopfleisch. Sonnenscheintage in Brandenburg nehmen zu. Im Vergleich der Bundesländer liegt Brandenburg mittlerweile im Spitzenfeld.
Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11900954/61129/Die-Sankt-Johannesberg-Schule-produziert-Strom-mit-ihrer.html



